Als eines der ersten deutschen Institute hat sich die Gütegemeinschaft Innentüren aus Holz, Gießen (www.gg_innentueren.de) dem Thema angenommen und Anforderungen definiert, Prüfbestimmungen erarbeitet (nach RAL RG 426-3) und veröffentlicht.
Je nach dem späteren Verwendungszweck, bzw. der Intensität der Feuchte- bzw. Nässeeinwirkung werden Türen in zwei Gruppen typisiert:
Türen im Nassraumbereich dürfen lang anhaltender Nässeeinwirkung und häufigem Spitzwasser ausgesetzt sein. Üblicherweise werden diese Türen in Nasszellenbereichen von Schwimmbädern, Hotels oder Krankenanstalten eingesetzt.
Türen im Feuchtraumbereich dürfen kurzfristig einer Feuchteeinwirkung (durch Spitzwasser oder hohe Luftfeuchtigkeit) auf der Oberfläche ausgesetzt sein. Als übliche Räume kommen Umkleideräume, Sanitärbereiche oder Behandlungsräume in Betracht.
Die individuelle Belastung von Türen, Zargen und Türbeschlägen durch Luftfeuchtigkeit und/oder Nässe ist im Vorfeld sorgfältig zu prüfen.
Die Materialen zur Herstellung von Feucht- bzw. Nassraumtüren sind sehr speziell daher ist eine Kombination mit anderen Türfunktonen nur im Bereich Schallschutz (bis 37 dB Rw,P) möglich.
REINÆRDT-Klassifizierung
REINÆRDT ist nicht Mitglied der RAL Gütegemeinschaft Innentüren und hat deshalb die Prüfungsergebnisse in eigene REINÆRDTKlassifizierungen zusammengefasst.
REINÆRDT - Türen wurden auf Grundlage der geltenden EN-Normen erfolgreich geprüft.
Entsprechend der Belastung kommen als Zarge verzinkte Stahlzargen, Edelstahlzargen oder Aluminiumzargen in Betracht.
Alle Türbeschläge müssen für den Einsatz an Feucht- bzw. Nassraumtüren geeignet sein. Vorzugsweise sollen Beschläge aus Edelstahl oder optimierten Korrosionsschutz (nach Herstellerangabe zu prüfen) zu Einsatz kommen.
Bitte beachten Sie, daß bei Verwendung in Nassräumen mit Salzwasser z.B. in Solebädern, Meerwasseranlagen die Beschläge besonders gegen Korrosion zu schützen sind. Die Reinigung von Nassraumtüren mittels Dampfdruckstrahlern ist auf Grund der mechanischen Beschädigungsmöglichkeit nicht zulässig.
Umfassende Erklärungen und Erläuterungen zum Thema erhalten Sie unter Nassraum-/Feuchtraum Grundlagen.
Das jeweilige Produktdatenblatt mit Detailzeichnungen und technischen Informationen finden Sie rechts nebenstehend zum Download.
Wenn Sie Fragen haben können Sie sich jederzeit an unsere Mitarbeiter oder unseren Außendienst wenden. Unser Kontaktformular finden Sie hier.
| 2.6.1.Feuchtraum HW40 F | |
| Türdicke ca. 40 mm | |
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| 2.6.2.Nassraum HW40 N | |
| Türdicke ca. 40 mm | |
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