x

Türtechnik

Einleitung

An Türen werden viele unterschiedliche Anforderungen gestellt. Besonders für den öffentlichen Bereich, also dem Nicht-Wohnbereich, sind die notwendigen Eigenschaften dieser Türen besonders anspruchsvoll.

Hauptfunktionen im Innenbereich sind sicherlich Brand- und Rauchschutz, Schallschutz, Einbruchschutz, sowie Feucht und Nassraumeigenschaften. Gelegentlich wird auch Strahlenschutz oder Beschusshemmung gefordert. Oft müssen diese Funktionen auch miteinander kombiniert werden. Die Möglichkeiten die wir hier bieten, haben wir in den nachfolgenden Kapiteln unter der jeweiligen Funktion dargestellt.

Meistens werden die oben genannten Eigenschaften auch kombiniert mit technischen Grundanforderungen wie z.B. Klimaverhalten, mechanische Festigkeit oder Beanspruchungsgruppe und Bedienkräfte. Die Bedeutung dieser Türeigenschaften möchten wir Ihnen nachfolgend näher bringen. Diese Grundeigenschaften werden auch in Verbindung mit den Hauptfunktionen in den Kapiteln immer wieder genannt werden.

Produktbezeichnung

REINÆRDT vermeidet lange Produktcodes. Die Anforderung an die Türen ist oft so speziell das man diese nur schwer in einer Codierung erkennbar machen kann. Um zu sehen welche Tür die gewünschte Anforderung am besten erfüllt, gehen Sie jeweils von der Hauptfunktion aus. Brand und Rauchschutz sind die primären Anforderungen. Wird z.B. Brandschutztür in Kombination mit Schallhemmung gewünscht, suchen Sie am Besten unter "Brandschutz". In den Beschreibungen der Türtypen sind dann die Kombinationsmöglichkeiten aufgeführt. Wir haben uns bei der Produktbezeichnung auf allgemeine Angaben beschränkt:
 

  • HW = Holzwerkstofftürblatt in Sandwitchbauweis
  • HR = Holzrahmentürblatt aus Massivholz
Hinter dieser Bezeichnung steht eine Zahl, die angibt um welche Türstärke (ca.) es sich handelt.
 
  • SH = Schallhemmend
Die Zahl hinter diesem Kürzel gibt an, um welche Schallhemmung, in dB Rw´P (Prüfwert der Tür) es sich handelt.
 
  • RC = Resistance Class (Widerstandsklasse)
Die Ziffer dahinter gibt Auskunft über die entsprechende Klasse (1,2 oder 3)
 
  • T30 = Brandschutztür 30 min.
  • T90 = Brandschutztür 90 min.
  • RS = Rauchschutztür
  • FR = Feuchtraumtür
  • NR = Nassraumtür
  • PB = Strahlenschutztür
  • BH = Beschusshemmende Tür

Beanspruchungsgruppen

Mechanische Festigkeit / Beanspruchungsgruppen

PDF-Datei

Um die mechanische Festigkeit von Türen zu klassifizieren sind unterschidliche DIN EN Normen heranzuziehen. Hier ist in erster Linie die DIN EN 1192 zu nennen. Geprüft wird die vertikale Belastung, die statische Verwindung, sowie der harte und der weiche Stoß. (DIN EN 947 - DIN EN 950)

Wesentliche Leistungsmerkmale bietet aber auch die RAL-GZ 426. Die RAL Gütegemeinschaft Innentüren hat für Türen aus Holz und Holzwerkstoffen Einsatzempfehlungen erarbeitet, aus der sich Einsatzklassen ermitteln lassen, in denen die unterschiedlichen Anforderungen berücksichtigt sind.

Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht die Zusammenhänge und die Einsatzempfehlungen.

Klimaklassen

Hygrothermische Beanspruchung (Klimaklassen)

PDF-Datei

Auch Innentüren können unterschiedlichen Klimaten ausgesetzt sein (z.B. als Eingangstür vom Flur/Treppenhaus zu den Wohnungen).

Türen aus Holz und/oder Holzwerkstoffen neigen bei unterschiedlichen Klimaten zur Verformung. Sie wirken hygroskopisch. D. h. sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese auch wieder ab. Wenn auf die beiden Türseiten nun unterschiedliche Bedingungen einwirken, quellen und schwinden die Seiten unterschiedlich. Dieses führt dann zu einer Verformung.

Grundlegende Prüfnorm ist hier die DIN EN 1121. Diese Norm definiert die Türen nach ihrem Einsatzzweck in die Differenzklimagruppen a, b, c, d und e. Für Innentüren sind nur die Differenzklimagruppen a - c relevant.

Die Eingruppierung einer Tür in eine Differenzklimagruppe bedeutet nicht, dass sich die Tür nicht verformen darf. Die DIN EN 12219 definiert hier zulässige Verzugswerte in den Klassen 1 - 3.

Eine korrekt angegebene Hygrothermische Beanspruchung wäre z.B.: Klasse 2 / Prüfklima b  ---  Kurzform: 2(b)

Die RAL Gütegemeinschaft hat hier ebenfalls Einsatzempfehlungen erarbeitet. Die RAL orientiert sich dabei an der DIN EN 1121. Nach RAL-GZ 426 werden Türen in Klimaklasse I - III eingestuft. Die RAL verzichtet hier aber auf eine Definition zulässiger Verzugswerte. Eine auftretende Verformung darf gemäß RAL innerhalb der Klimaklasse den Grenzwert von 4 mm nicht überschreiten.

Trotz sorgsamer Vorauswahl kann es vorkommen, dass sich Türen verziehen. Meistens ist dies der Fall, wenn Türen in ein Gebäude montiert werden, deren Baufeuchtigkeit nicht den Anforderungen entspricht. Das ift Rosenheim empfielt hier, mind. eine Heizperiode abzuwarten. In der Regel bilden sich Verformungen nach Bauwerkstrocknung wieder zurück. 

Die nachfolgenden Tabellen verdeutlicht die Zusammenhänge und die Einsatzempfehlungen.

Barrierefreiheit

Barrierefreie Türen

PDF-Datei

Barrierefreiheit ist ein Begriff der uns auch in Verbindung mit Türen immer mehr begegnen wird. Hiermit ist nicht nur gemeint, dass sich ein Rollstuhlfahrer frei und ungehindert in Gebäuden bewegen kann, sondern auch Personen ohne Behinderung. Zu berücksichtigen sind auch Eltern mit Kinderwagen, der Transport von sperrigen Einkaufsgütern oder Reisegepäck.

In der DIN 18040-2 sind die technischen Voraussetzungen für barrierefreies Bauen geregelt.

Lichte Öffnungsmaße, Drückerhöhen, Schwellenhöhen, Bedienkräfte und Türautomatisierung sind nur einige wichtige Begriffe in Verbindung mit barrierefreien Türsystemen. Die nachfolgenden Tabellen zeigen wichtige Bestimmungen.

Bedienkräfte

PDF-Datei

Bei barrierefreien Anforderungen an Türen gilt:
Türen müssen deutlich wahrnehmbar, leicht zu öffnen und schließen, sowie sicher zu passieren sein. Das Öffnen und Schließen mit geringem Kraftaufwand wird mit Bedienkräften erreicht. Aktuell ist hier die Klasse 3 erforderlich. Werden die Werte der Klasse 3 überschritten sind in der Regel automatische Türsysteme, Freilauffunktionen oder ähnliches erforderlich.

Maßzusammenhänge

Normabmessungen nach DIN 18100 und DIN 18101

PDF-Datei

Wandöffnungen nach DIN 18100 ergeben beim Einbau von Standardzargen lichte Durchgangsmaße und Türblattmaße nach DIN 18101.

Um bei Sonderzargen (Blockzargen, Stockzargen etc.) auch Normabmessungen für das Türblatt zu erhalten, müssen Wandöffnungen entsprechend größer ausgeführt werden.

Wir bieten Ihnen selbstverständlich auch die Möglichkeit, Türen ausserhalb der Norm, in Sonderabmessung zu fertigen.

Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über die gegenseitige Abhängigkeit der Maße zwischen Tür und Zarge.

PDF-Datei
PDF-Datei
PDF-Datei

Differenzberechnung der Maße nach DIN 18100 und DIN 18101

PDF-Datei

Die voran gegangene Tabelle stellte die Normabmessungen mit Ihren Werten in Verbindung mit Umfassungszargen gegenüber.

Die Differenz zwischen den Maßen ist aber auch bei Türen bzw. Wandöffnungen mit Sondermaßen untereinander gleich. Aus der nachfolgenden Tabelle lässt sich ableiten, welche Abmessung eine Tür bei einer bestimmten Wandöffnung haben muss.

Bei Sonderzargen (Blockzargen, Stockzargen etc.) muss darauf geachtet werden, dass die Wandöffnungen entsprechend größer ausgeführt werden.
Die Abhängigkeit zwischen Zargenfalzmaß und Türblattmaß bleibt aber auch hier gleich.

Beispielrechnung:
 

  • Baurichtmaß: 950 mm + 10 mm = Baunennmaß: 960 mm
  • Baunennmaß: 960 mm - 44 mm = Zargenfalzmaß: 916 mm
  • Baunennmaß: 960 mm - 25 mm = Türblattmaß gefälzt: 935 mm
  • Baunennmaß: 960 mm - 51 mm = Türblattmaß stumpf: 909 mm

Bandbezugslinie

Bandbezugslinien nach DIN 18268 und 18101

PDF-Datei

Die Bandabstände sind in der DIN 18268 und 18101 klar geregelt. Je nach Bandtyp kann der Bezugspunkt für die Bandbezugslinie (BBL) unterschiedlich sein. Die Bandbezugslinie ist aber für jedes Band genau festgelegt.

Im Objekt und Verwaltungsbau kommt überwiegend das "VX Bandsystem" zum Einsatz. Diese Bänder sind 3-dimensional verstellbar und die Bandbezugslinie liegt, unabhängig von der Bandgröße, immer in der Mitte.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Positionierung der Bänder in Abhängigkeit zur Türblatthöhe.

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Lichtausschnitte

Lichtausschnitte

Von Lichtausschnitten spricht man in der Regel dann, wenn bei Sandwitchtüren bzw. Plattentüren Ausfachungen ausgeschnitten werden.
Die nachfolgenden Darstellungen zeigen Beispiele möglicher Lichtausschnittvarianten. Andere Ausschnittformen und/oder Aufteilungen sind äbhängig von der Funktion der Türen möglich. Die Mindestfriesbreite beträgt 120 mm. Zwischenfriese bei Mehrfeldausfachungen werden in der Regel ebenfalls mit 120 mm ausgeführt, können aber bei bedarf auf 60 mm reduziert werden. Bei der Wahl der Lichtausschnitte muss die Funktion der Tür berücksichtigt werden. Die Funktion kann die Möglichkeit der Ausschnittformen und Mindestfriesbreiten einschränken. Näherer Informationen dazu finden Sie im Kapitel 3.

Rahmentüren

Von Rahmentüren spricht man in der Regel dann, wenn der Türflügel aus einzelnen Riegeln zusammengeleimt wird. Meistens werden diese Türen aus Massivholzhergestellt. Bie diesen Türen können schmalere Friesbreiten ab 90 mm realisert werden. Auch hier sind die Ausführungsmöglichkeiten abhängig von der Funktion, welche die Tür erfüllen soll.

Lichtausschnitte nach DIN 68706-1

PDF-Datei

Gemäß der DIN 68706 Teil 1 werden Lichtausschnitte abhängig von der Türblatthöhe genormt.
Die seitliche und obere Freisbreite beträgt dabei 160 mm. Der untere Fries ergibt sich durch die Ausschnitthöhe entsprechend der nachfolgenden Tabelle. Bei einer Türblatthöhe von 2110 mm beträgt der untere Fries 400 mm. Bei anderen Türblatthöhen ändert sich der Fries entsprechend.

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei
PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei
PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

CE Kennzeichnung

CE Kennzeichnung von Türen

Um zukünftig den freien Warenverkehr innerhalb der EU zu gewährleisten, hat die EU Richtlinien und Verordnungen erlassen, welche in Europa einheitliche Eigenschaften und Leistungsklassen für ein Bauprodukt beschreiben. Ein Mittel zur Umsetzung dieser Bauprodukteverordnung (BPVO) sind europäische Produktnormen. In Deutschland ist die Umsetzung in dem Bauproduktegesetz (BauPG) und in den Landesbauordnungen (LBO) geregelt.

Als bauaufsichtlicher Nachweis gilt dann zukünftig die in der gesamten EU anerkannte CE Kennzeichnung. Die Eigenschaften sind auf der Leistungserklärung (document of performance "DOP") zu dokumentieren.

Die Grundvoraussetzung für eine CE Kennzeichnung von Innentüren sind eingeführte Produktnormen. Maßgebende Normen sind:
 

  • DIN EN 14351-1 "Fenster und Aussentüren ohne Eigenschaft bezgl. Feuerschutz oder Rauchdichtheit.
  • DIN EN 14351-2 "Innentüren ohne Feuerschutz und/oder Rauchschutz
  • DIN EN 16034 "Türen und Tore - Produktnorm, Leistungseigenschaften -  Feuerschutz und/oder Rauchschutztüren"

Stand Nov. 2016

Die Produktnorm DIN EN 16034 kann seit dem 1.11.2016, mit einer Koiexistensphase bis zum 1.11.2019 zur CE Kennzeichnung genutzt werden.
Sie gilt allerdings nur in Verbindung mit der Produktnorm für Fenster und Aussentüren (DIN EN 14351-1)

Innentüren sind hiervon bisher ausgenommen. Für Innentüren mit Brand und Rauchschutzanforderung gilt daher nach wie vor die nationale "allgemeine bauaufsichtliche Zulassung".

Prüfverfahren nach CE

Für Brandschutztüren ist das Prüfverfahren nach EN 1634-1 geregelt.
Rauchschutztüren werden nach EN 1634-3 geprüft.

Die Prüfergebnisse werden im Klassifizierungsbericht nach EN 13501-2 zusammengefasst.

Unumgänglich ist die Dauerfunktionsprüfung nach EN 1191 und der Klassifizierung nach EN 14600.

Diese Dokumente sind Grundlage für die CE Kennzeichnung. Sie ersetzen dann die "allgemeine bauaufsichtiche Zulassung" (abZ) für Feuerschutztüren und das "allgemein bauaufsichtliche Prüfzeugnis" (abP)

Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Übersicht der neuen Bauteilklassifizierungen nach EN 13501-2 und EN 14600

PDF-Datei

Kita Kante

Kita-Kante für Kindergarten, Kinderkrippe oder Kindertagesstätte

In den BG/GUV Vorschriften ist geregelt, welche Maßnahmen bei Kindertageseinrichtungen zu berücksichtigen sind, damit Verletzungen insbesondere durch scharfe Kanten oder Ecken, raue Oberflächen sowie vorstehende Teile vermieden werden.

In den Vorschriften sind folgende Gestaltungskriterien zu berücksichtigen:
 

  • Abrundungsradius mind. 2 mm
  • gebrochene bzw. gefaste Kanten (mind. 2 mm)
  • Scherstellen an den Nebenschließkanten sind zu vermeiden.
 
Bei Türen unterscheidet man zwischen der Hauptschließkante auf der Schloßseite und der Nebenschließkante auf der Bandseite. Die Nebenschließkanten werden in der Regel konstruktiv durch entsprechende Türkonstruktionen, Schutzprofile und Schutzrollos (Fingerklemmschutzprofile) gesichert.

An der Hauptschließkante können solche Profile nicht eingesetzt werden. Um die Bestimmungen der GUV hier zu erfüllen, müssen alle Kanten hier mit einer Rundung oder Fase von 2,5 mm (Kita-Kante) versehen werden.

Die Kita-Kante kann bei Einleimern oder Anleimern eingesetzt werden. Folien- oder Furnierkanten sind hier nicht geeignet. Bei HPL / CPL Oberflächen wird die Kante klar lackiert. Eine PU Kante erfüllt ebenfalls die Vorschriften der GUV. Details zu PU Kanten finden Sie in den jeweiligen Türtypinformationen.
REINAERDT liefert die "Kita-Kante" an der Haupt-, und an der Nebenschließkante (2-seitig)

Nachfolgend Details zur Ausführung einer Kita-Kante bei REINÆRDT.

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Begriffe A - Z

Wichtige Begriffe

Auf den nachfolgenden Seiten sind wichtige Begriffe erklärt, die oft im Zusammenhang mit Innentüren genannt werden.

Unter den entsprechenden Buchstaben sind Stichworte aufgelistet.

B - B - B

Bauregellisten A, B und Liste C

PDF-Datei

Diese in drei Gruppen aufgeteilte Liste enthält umfassende Darstellungen der bauaufsichtlichen Vorgaben für die Verwendung von Bauprodukten:

Baustoffklassen

PDF-Datei

Die verschiedenen Baustoffe, sind nach Ihrem Brandverhalten, in verschiedenen Baustoffklassen eingeteilt. Diese Einteilung gibt aber keine Auskunft darüber, wie sich das Bauteil (in seiner Konstruktion) im Brandfall verhält.

D - D - D

DGNB

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde ein Bewertungssystem für nachhaltige Gebäude entwickelt. Der DGNB ist ein "gemeinnütziger Verein zur Förderung des nachhaltigen Bauens und dem Betreiben der gebauten Umwelt".
Im Ergebnis erteilt die DGNB dem Gebäude ein Gütezeichen für Nachhaltiges Bauen, das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen.
Das DGNB geht u.E. über die ökologischen Aspekte von LEED hinaus und bezieht auch ökonomische und soziokulturelle Qualitäten ein, wie z.B. technische Prozess- und Standortqualitäten. Je Bautyp können auch weitere Faktoren Qualität, Infrastruktur oder Stadträume berücksichtigt werden.

REINÆRDT ist seit den 05.08.2013 offizielles Mitglied der DGNB.

Dichtschließende Türen

Der Begriff "dichtschließende Tür" wurde bisher in keiner Norm klar definiert. In verschiedenen Landesbauordnungen (LBO) gelten diese Türen als stumpfe oder gefälzte Türen, die mit einer mindestens 3-seitigen Dichtung versehen sind. Verglasungen in diesen Türen sind zulässig.
Dichtschließende Türen sind nicht selbstschließend oder rauchdicht im Sinne der DIN 18095

Zukünftig ist jedoch für Feuerschutzabschlüsse der Nachweis zu erbringen, dass diese Abschlüsse "dichtschließend" sind. Nach Einführung der Produktnorm EN 16034 ist hierfür die Klasse "Sa" nachzuweisen.

Für sonstige Abschlüsse nach der Musterbauordnung ist künftig für die Anforderung "dichtschließend und selbstschließend" die Klassifizierung Sa-C5 bei Türen und Sa-C2 bei Klappen nachzuweisen. Im dt. Baurecht betrifft das im wesentlichen Abschlüsse in Treppenräumen. Eine klare Definition für die Anforderung "dichtschließend" ist noch nicht festgelegt.

F - F - F

FSC - Anforderungen

FSC ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft gebildet hat.
Ziel ist es, die mittel- und langfristige Zerstörung und Schädigung des Waldes durch Ausbeutung, Verwertung und Nutzbarmachung entgegenzuwirken.

Grundvoraussetzung für die Zertifizierung sind die Einhaltung von FSC Kriterien, die von den Forstbetrieben eingehalten werden müssen.
Man unterscheidet zwischen den FSC Labeln: FSC Pure, FSC Mix und FSC Recycling. Der Prozentanteil des zeritfizierten Holzes ist anzugeben. Der nicht zertifizierte Anteil darf aber auf keinen Fall aus illegalem Einschlag, oder aus Gebieten mit Menschenrechtsverletzungen stammen.

Es geht dabei um Produktkettenzertifizierung, die den Weg des Holzes über die einzelnen Vermarktungs- und Verarbeitungsstufen verfolgen und kontrollieren. Das FSC-Logo erscheint auf dem Produkt in Verbindung mit einer Zertifizierungsnummer.
In der Organisation bestimmen neben den Forstbetrieben auch Umweltorganisationen, Gewerkschaften und Verbraucher mit.

REINÆRDT ist ein lizensiertes Unternehmen, mit gültiger Zertifizierungsnummer, und kann daher die Anforderungen, die an FSC zertifizierte Produkte gestellt werden, erfüllen. Die Anforderungen müssen aber im Vorfeld bekannt sein.

P - P - P

Panikfunktion einwärts / auswärts

Panikfunktion "auswärts" ist der Standard. Das bedeutet das die Fluchtrichtung die Bandgegenseite ist. Die Tür kann also in Fluchtrichtung aufgestoßen werden.

Als Panik "einwärts" bezeichnet man eine Umkehrung der Fluchtrichtung. Das bedeutet, dass die Fluchtrichtung die Bandseite ist. Die Tür muss allso in Fluchtrichtung aufgezogen werden. Das ist eine ungünstige Situation und bedarf in jedem Fall der Zustimmung der zuständigen Baubehörde. Panik "einwärts" sollte nur in untergeordneten Räumen angewand werden, in denen davon auszugehen ist, das keine klassische Paniksituation mit mehreren Personen entsteht, die gleichzeitig die Tür öffnen wollen.

Panik nach DIN EN 1125

Als Panikfunktion nach DIN EN 1125 bezeichnet man eine Paniktür, bzw. einen Panikverschluss. Dieser Verschluß ist bestimmt für Gebäude, die öffentlichem Publikumsverkehr unterliegen, und deren Besucher die Funktion dieser Fluchttür nicht kennen. Es muss gewährleistet sein, dass die Besucher im Notfall die Tür ohne Einweisung betätigen können. Als Beschlagselemente sind Stangengriffe, oder Druckstangen, die über die gesamte Türbreite gehen, vorgeschrieben. Diese Beschläge werden ausschließlich in Fluchtrichtung auf der Bandgegenseite montiert.

Panik nach DIN EN 179

Als Panikfunktion nach DIN EN 179 bezeichnet man eine Notausgangstür, bzw. einen Notausgangsverschluss. Dieser Verschluß ist bestimmt für Gebäude, die keinem öffentlichen Publikumsverkehr unterliegen, und deren Besucher die Funktion dieser Fluchttür kennen. Als Beschlagselemente sind Drücker oder Stoßplatten vorgeschrieben. Das freie Ende des Drückers muss so ausgeführt sein, dass es zur Oberfläche des Türflügels zeigt, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. (U-Form Drücker)

PEFC - Anforderung

PEFC ist ein internationales Waldzertifizierungssystem mit dem Ziel der kontinuierlichen Verbesserung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Grundvoraussetzung für die Zertifizierung sind die Einhaltung von PEFC Standards die von den Waldbesitzern eingehalten werden müssen. Es geht dabei um Produktkettenzertifizierung die den Weg vom Wald bis zum Verbraucher beschreibt. Das PEFC-Logo darf nur auf dem Produkt erscheinen wenn mind. 70% den enthaltenen Holzes PEFC zertifiziert ist. Der nicht zertifizierte Anteil darf aber auf keinen Fall aus illegalen Einschlag oder aus Gebieten mit Menschenrechtsverletzungen stammen.
In der Organisation bilden die Waldbesitzer das maßgebende Gremium.
Reinaerdt ist in der Lage, die Anforderungen der PEFC - Kriterien zu erfüllen. Die Anforderungen müssem jedoch im Vorfeld bekannt sein.

R - R - R

RAL - Gütegemeinschaft

Die RAL Gütegemeinschaft ist eine Interessengemeinschaft einiger Türenhersteller, die sich unter der Aufsicht des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) zusammengeschlossen haben.

Die von der Gütegemeinschaft herausgegebenen Klassifizierungen werden auf der Grundlage von anerkannten EN-Normen geprüft und in "eigenen Kategorien" zusammengefasst. Dadurch können verschiedene Türenanforderungen übersichtlicher gestaltet werden.

Die RAL Gütegemeinschaft führt selber keine Prüfungen durch. Die Prüfungen werden bei akkreditierten Prüfstellen durchgeführt. Ein RAL Qualitätsmerkmal basiert also immer auf eine DIN EN Norm.

V - V - V

Vollwandige Türen

Der Begriff "Vollwandige Tür" ist nicht näher in einer Norm definiert. In verschiedenen Landesbauordnungen wird hier eine Türkonstruktion ohne Hohlräume, aus mind. 40 mm dickem Vollholz oder Holzwerkstoff, definiert. Zusätzlich muss eine 3-seitig umlaufende Dichtung vorhanden sein. Röhrenspantüren oder Wabeneinlagen gelten nicht als "Vollwandig".

Akustikaufdopplungen

Akustikaufdopplung

Akustikaufdopplungen kommen dann zum Einsatz, wenn Türen mehr Schalldämmung erreichen sollen als Rw´P 42 dB. (Schallschutzklasse 3).

In der Regel werden diese Aufdopplungen bei 65 bzw. 68 mm starken Türen eingesetzt. Bei geringeren Türstärken besteht meist die Möglichkeit, über die Türkonstruktion eine stärkere Tür und damit eine höhere Schallschutzklasse auszuwählen.

Je nach Konstruktion und Anforderung können unterschiedliche Ausführungen von Akustikaufdopplungen zur Anwendung kommen. Die nachfolgenden Zeichnungen geben eine Übersicht der Möglichkeiten verschiedener Konstruktionen in Verbindung mit Zargen.

REINÆRDT bietet eine 20 mm und eine 30 mm starke Aufdopplung. Die Aufdopplungen werden mit Hilfe von Einhängbeschlägen werkseitig vor die entsprechende Türkonstruktion gehängt.
Die Verbindung ist so fest, das hier keine Störgeräusche beim Öffnen und Schließen der Tür entstehen. Trotzdem ermöglicht die Konstruktion ein "freies Schwingen" der Aufdopplung, sodass hier aus schalltechnischer Sicht ein optimales Ergebnis erzielt wird.

Da die Aufdopplung nicht fest mit dem Türblatt verleimt ist, können die Konstruktionen auch auf Türen, mit geprüften Eigenschaften, wie z.B. Brandschutz oder Rauchschutz eingesetzt werden. Diese Funktionen werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Wichtig für einen guten Schalldämmwert ist natürliche auch die Anzahl und die Lage der Dichtungen. Bei hohen Schalldämmwerten kommen mind. 2 oder auch 3 umlaufende Dichtungsebenen zum Einsatz. Eine sorgfälltige Montage der Türen incl. der Zarge ist eine Grundvoraussetzung.

Ein guter Schalldämmwert kann nur erreicht werden, wenn das Türblatt und die Aufdopplung komplett an der Dichtung anliegt, die Montagerichtlinien eingehalten wurden und auch der Luftspalt zum Boden hin komplett verschlossen ist. Bei hohen Schalldämmwerten ist schon in der Planung eine Endkopplung des Estrichs zwingend erforderlich.

Die Türkonstruktionen mit Akustikaufdopplungen sind in der Regel sehr dick und damit auch sehr schwer. Es ist deshalb darauf zu achten, das die verwendeten Beschläge entsprechend dimensioniert werden.

20 mm stark

  • Ausführungsvariante
  • 1-flügelig
  • 2-flügelig
  • mit Oberblende
  • Gewicht
  • Flächengewicht ab ca. 9 kg/m² zzgl. des Türblattgewichtes
  • Schallschutz nach VDI 3728 / DIN EN 4109
  • bis zu 47 dB Rw´P (abhängig vom Türtyp und der Anforderung)
  • Mittellage
  • mehrlagige Spezialeinlage
  • Oberfläche
  • Echtholz furniert (transparent lackiert oder gebeizt)
  • Streichfähiges HDF weiß grundiert (optional roh) für bauseitig deckenden Anstrich
  • Deckend lackiert (z.B. Weißlack oder nach RAL-Vollton)
  • CPL beschichtet ca. 0,5 mm nach REINÆRDT-Auswahlkollektion
  • HPL beschichtet 0,8 mm (Hersteller Resopal, Wodego, Formica, optional 1,2 mm oder 2,0 mm) nach jeweils gültiger Hersteller – Türenkollektion
  • Kantenausführung
  • stumpf mit Folienkante / Furnierkante
  • stumpf mit HPL - Kante
  • stumpf mit deckender Lackierung
  • Bodendichtung
  • vorgerichtet für absenkbare Bodendichtung nach Kundenangabe
  • 1 Stück eingebaute absenkbare Bodendichtung
  • = Standard
  • = optional
PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

30 mm stark

  • Ausführungsvariante
  • 1-flügelig
  • Gewicht
  • Flächengewicht ab ca. 17 kg/m² zzgl. des Türblattgewichtes
  • Schallschutz nach VDI 3728 / DIN EN 4109
  • bis zu 50 dB Rw´P (abhängig vom Türtyp und der Anforderung)
  • bis zu 42 dB Rw´P (bei T-90 Türen)
  • Mittellage
  • mehrlagige Spezialeinlage
  • Oberfläche
  • Echtholz furniert (transparent lackiert oder gebeizt)
  • Streichfähiges HDF weiß grundiert (optional roh) für bauseitig deckenden Anstrich
  • Deckend lackiert (z.B. Weißlack oder nach RAL-Vollton)
  • CPL beschichtet ca. 0,5 mm nach REINÆRDT-Auswahlkollektion
  • HPL beschichtet 0,8 mm (Hersteller Resopal, Wodego, Formica, optional 1,2 mm oder 2,0 mm) nach jeweils gültiger Hersteller – Türenkollektion
  • Kantenausführung
  • stumpf mit Folienkante / Furnierkante
  • stumpf mit HPL - Kante
  • stumpf mit deckender Lackierung
  • Bodendichtung
  • vorgerichtet für absenkbare Bodendichtung nach Kundenangabe
  • 1 Stück eingebaute absenkbare Bodendichtung
  • = Standard
  • = optional
PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Durchgangsmaß / Schließerplatzbedarf

Durchgangsmaße

Oft werden in Verbindung mit Türen bestimmte Duchgangsmaße gefordert die mind. zur Verfügung stehen sollen. Dies ist auch abhängig von der Nutzung. Wenn es um Barrierefreiheit geht, (siehe auch Kapitel 2.1.3) werden mind. 900 mm gefordert. Diese Breite muss gegeben sein, damit ein Rollstuhlfahrer die Tür problemlos passieren kann.
In Krankenhäusern werden oft Durchgänge von mind. 1200 mm oder mehr gefordert, damit hier ein Patientenbett durchgeschoben werden kann.

Oft wird das Durchgangsmaß mit dem Zargendurchgangsmaß gleichgestellt. Hier ist Vorsicht geboten!
Das Durchgangsmaß, oder auch der "lichter Durchgang", wird bei 90 Grad geöffneter Tür gemessen. Je nach Falzgeometrie, Türkantenausführung bzw. Türstärke, ragt die Tür aber um ein bestimmtes Maß in den Zargendurchgang hinein. Der Türdrücker oder ggf. der Panikstangengriff können den lichten Durchgang ebenfalls negativ beeinflussen.
Aus den nachfolgenden Zeichnungen können Sie dieses Maß entnehmen. Die Berechnung des lichten Durchgangsmaßes ist dabei unabhängig von der Zargenart. Wir haben die Zarge allgemein dargestellt. Die Zeichnungen können auf fast alle Zargenarten angewendet werden.

Schließerplatzbedarf

Bei Obentürschließern die in Türblattmontage auf der Bandseite (Standard) montiert werden, kann es bei Parallelwandmontage oder auch bei Leibungsmontage dazu kommen, dass der Schließerkörper gegen die Wand stößt, bevor die Tür 90 Grad geöffnet ist.
Der Schließerkörper benötigt je nachTyp, Funktion und Hersteller eine bestimmtes Maß zwischen Türblattoberfläche und Wandoberfläche, um eine problemlose Öffnung zu gewährleisten. Gegebenenfalls muss hier der Zargenspiegel entsprechend verbreitert werden. Dies können Sie anhand der nachfolgenden Zeichnungen prüfen.

Wir haben hier für jede Türstärke und Falzgeometrie jeweils das Maß von Türblattoberfläche bis Aussenkante Zargenspiegel angegeben. Bei der Maßangabe sind wir von einer Spiegelbreite von 60 mm ausgegangen. Ausgehend von diesem Maß kann dann der Platzbedarf ermittelt werden. (siehe untenstehende Beispielzeichnung) Verändert sich das Maß muss entsprechend dazu addiert werden oder abgezogen werden. Eine eventuell vorhandene Einbaufuge kann ggf. auch noch berücksichtigt werden.

PDF-Datei

Türstärke 40/43 mm

PDF-DateiPDF-Datei
PDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 50 mm

PDF-DateiPDF-Datei
PDF-Datei
PDF-Datei

Türstärke 54 mm

PDF-DateiPDF-Datei
PDF-Datei
PDF-DateiPDF-Datei
PDF-Datei

Türstärke 65 mm

PDF-DateiPDF-Datei
PDF-Datei
PDF-Datei

Türstärke 68 mm

PDF-DateiPDF-Datei
PDF-Datei
PDF-Datei

Türstärke 70 mm

PDF-DateiPDF-Datei
PDF-Datei
PDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 71 mm

PDF-Datei

Fussbodentrennlinie / Bodendichtung

Bodendichtungen

Bodendichtungen können aus verschiedenen Gründen eingesetzt werden. Bei Rauchschutztüren sind sie unverzichtbar. Auch im Bereich von Schallschutztüren sind sie zwingend notwendig. Je nach Schallschutzklasse können auch 2 Bodendichtungen in einer Tür zum Einsatz kommen.

Um die maximale Wirksamkeit einer Bodendichtung zu garantieren, ist es notwendig, dass die Dichtung auf der ganzen Länge sauber am Boden anliegt. Hochflorige Teppiche, unebenen Böden, oder auch Fliesenfugen, können die Wirksamkeit einer Bodendichtung erheblich verschlechtern.

Um die Besten Ergebnisse zu erzielen, ist es empfehlenswert Schwellen (z.B. Aluschienen) einzusetzen und eine Fussbodentrennung vorzunehmen.

Fussbodentrennlinie

Der Fussboden wird meistens vor Montage eines Türlementes verlegt. Besonders bei unterschiedlichen Bodenbelägen, sollte der Übergang von einem zum anderen Belag schon aus optischen Gründen unter dem geschlossenen Tüblatt verlaufen. Wenn aber zusätlich noch eine Bodendichtung, oder eine Bodenschiene zum Einsatz kommt, ist es wichtig, dass die Trennlinie möglichst genau gesetzt wird um den Bodendichtungen später eine optimale Auflage bieten zu können.

Die Nachfolgenden Zeichnungen verschaffen Ihnen einen Überblick über die Positionen der Bodendichtungen in unseren Türen geordnet nach Türstärken. Anhand dieser Zeichnungen ist die optimale Position einer Fussbodentrennung ersichtlich.

Türstärke 40 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 43 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 50 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 54 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 65 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 68 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 70 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

Türstärke 71 mm

PDF-DateiPDF-DateiPDF-DateiPDF-Datei

REINÆRDT Türen GmbH

Koppelweg 3
D-26683 Saterland

Tel:+49 4498 85 0
Fax:+49 4498 85 909
Kontakt:Schreiben Sie uns

 

 
 

Montag bis Freitag
8.00 - 12.00
13.00 - 17.00

Abonnieren Sie den REINÆRDT Newsletter

Nachname
E-Mail Adresse