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Echtholz furniert

Sie suchen mit Echtholz furnierte Türen und/oder Zargen, dann sind Sie hier richtig. Um eine bestimmte Holzart anzusehen ... klicken Sie bitte auf den Anfangsbuchstaben oder informieren Sie sich direkt in der nebenstehenden Furniergalerie!

Wichtig: Die hier dargestellten Fotos von Musteroberflächen sind hinsichtlich des Erscheinungsbildes (Farbe, Struktur und Maserung) nur eine Momentaufnahme und können deshalb nur als circa Anhaltspunkt bzw. Näherung dienen. Holz ist ein Naturprodukt und damit gewachsener Werkstoff. Farbe, Struktur und Konsitenz sind unterschiedlich. Innerhalb eines Stammes können Abweichungen auftreten.

Bild- und Textfreigaben erfolgen mit freundlicher Zustimmung der Firma Schorn & Groh GmbH Furniererzeugnung, D-76139 Karlsruhe.

Farbdifferenzen (z.B. auch bei gebeizten Furnieren) können kein Reklamationsgrund sein, sondern sind Merkmale für echtes Holz. Unterschiedliche Auftragetechniken von Beizen und Lacken, Lichteinwirkungen und andere Umwelteinflüsse können Farbänderungen bewirken.

Furniere … lieferbare Holzarten für REINÆRDT Türen & Zargen

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standard  REINÆRDT Standardfurnierauswahl
Sonderoberfläche  Sonderoberfläche - bitte objektbezogen anfragen.
geschützt  nicht lieferbar (z.B. wegen Artenschutzabkommen oder Rarität)
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Oberflächen-Eigenschaft

Unsere Türen und Zargen, auch Funktionstürelemente sind (mit Ausnahme von Feucht- und Nassraumtüren) nur für den Einbau im trockenen Innenbereich geeignet. Türen aus Holz- und Holzwerkstoffen sind (von der Oberflächengüte) wie ein Möbelstück zu betrachten. Ein pfleglicher und vorsichtiger Umgang ist notwendig, damit Türen bzw. Zargen aus Holz- und Holzwerkstoffen über viele Jahre werthaltig sind und optisch einwandfrei bleiben. Bei starker mechanischer Beanspruchung bzw. hoher Bewegungsfrequenz (z.B. in Schulen, Hotels, Bürogebäude) empfehlen wir Oberflächen aus Kunststoffplatten CLP oder HPL die widerstandsfähiger als Furnier- oder Lackoberflächen sind. Besonders gefährdete Stellen an Türen und Zargen können parziell mit Stossblechen geschützt werden.

Holz ist ein Naturprodukt

... und jedes Stück Holz oder Furnier daher ein Unikat. Holztypische Merkmale, die Struktur und Farbe kann deshalb variiren.

Wichtig: Die hier dargestellten Fotos von Musteroberflächen sind hinsichtlich des Erscheinungsbildes (Farbe, Struktur und Maserung) nur eine Momentaufnahme und können deshalb nur als circa Anhaltspunkt bzw. Näherung dienen.

Furnierabwicklung (Furniere nur eines Stammes)

Nur bei einer optional wählbaren Furnierabwicklung werden bei Türen Furniere nur eines Stammes verwendet. Dadurch kann eine Anpassung der Furnierfarbe, der Maserung und Furnierstruktur erreicht werden. Aber auch bei Türen die gegen Mehrkosten in Furnierabwicklung hergestellt werden ändert sich das Furnierbild von Furnierblatt zu Furnierblatt. Die Ausbeute ist auf den Umfang des Holzstammes begrenzt und beträgt (nach Holzart unterschiedlich) zwischen 7 und 15 Türen.

Bei furnierten Türen in geschoßhoher Ausführung mit Oberblende oder bei zweiflügeligen Türen ist die Furnierabwicklung (zwischen Geh- und Standflügel bzw. zwischen Tür + Oberblende) bereits serienmäßig im Preis enthalten.

Holzzargen werden üblicherweise mit schlichtem, streifigen Furnier versehen. Ausnahme: Zargen aus Massivholz, dort entsteht der optische Eindruck durch den Sägeschnitt und die anschließende Oberflächenbehandlung.

Natürliche Alterung (durch Licht und Umwelteinflüsse)

Echtholz-Oberflächen und Lack-Oberflächen unterliegen der Alterung sowie der natürlichen Alterung durch Licht und Umwelteinflüsse. Im Laufe der Zeit stellen sich unvermeidbare Veränderung der Holzfarbe ein, die je nach Holzart unterschiedlich ausfallen. Auch die Oberflächenlackierung kann dies nur verzögern. "Gereifte" Holzoberflächen zeigen sich allerdings von einzigartiger Schönheit und sind ein Ausdruck von echtem Holz!

Beispiel: Die Holzart Eiche, Buche, Ahorn verändern sich in Richtung "gelblich". Rothölzer "vergrauen". Besonders direktes Sonnenlicht führt zu schnellen und starken Farbveränderungen. Versuchen Sie deshalb die Echtholz-Oberflächen vor Sonnenlicht zu schützen.

Echtholz furniert

Bei Echtholz furnierten Oberflächen werden ca. 0,4 mm bis ca. 0,7 mm dicke gemesserte oder geschälte Furniere (in einem für die Holzart typischen Furnierbild) durch Leimfaden oder Leimfugen zusammengesetzt.

Die einzelnen Furnierblätter können zu folgendem Furnierbild zusammengesetzt werden.


Furnierbild gestuerzt

gestürztes (gespiegeltes) Furnierbild

Furnierbild gelegt

geschobenes (gelegtes, gereihtes) Furnierbild



Quellen: MatthiasKabel aus de.wikipedia.org [GFDL or CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons

Die 7 Techniken der Furnierherstellung

1. Flachmessern

Der Halbstamm wird mit seiner Kernseite auf dem Messertisch befestigt. Die anfangs anfallenden Furnierblätter haben einen lebhaften Fladeraufbau, zur Mitte hin entstehen zunehmend Furnierblätter mit blumigen Aufbau.

Beispiel Holzart Kastanie
Beispiel Holzart Kastanie

2. Messern Echtquartier

Der Rundholzstamm wird in Viertelblöcke aufgeteilt. Der Schnitt erfolgt im rechten Winkel zu den Jahresringen. Es ensteht ein ausgesprochen streifig gezeichnetes Furnierbild.

Beispiel Zebrano
Beispiel Zebrano

3. Messern Fauxquartier

Aus dem geviertelten Block entstehen Furnierblätter mit einer halb-blumigen Textur. Die Jahresringe werden nur an einer Seite im flacheren Winkel angeschnitten. Durch das Stürzen der Furniere (Zusammenfügen) kann man großflächige blumige Zeichnungen erzielen.

Beispiel Holzart Makassar
Beispiel Holzart Makassar

4. Rundschälen

Beim Rundschälen werden Furniere mit annährend gleicher Zeichnung gewonnen. Vorteilhaft bei hochwertigen Wurzelhölzern wie Nussbaum, Vogelaugenahorn, Vavona Maser und Pappel Maser.   So kommt auch beim Rundschälen von Drittel- oder Viertelblöcken (z. B. Bubinga) die einzigartige Schönheit dieser Furniere besser zum Ausdruck.

Beispiel Holzart Vavona Maser
Beispiel Holzart Vavona Maser

5. Exzentrisch halbrund schälen

Der Block wird exzentrisch in die Schälmaschine eingespannt. Anfangs ist die Schnittebene tangential und wandert dann allmählich zu radialer Lage. Dies entspricht dem Messervorgang eines ganzen oder halben Blockes. Furnierbild ähnlich Messerfurnier.

Beispiel Holzart Elsbeere (umgangssprachlich schweizer Birnbaum)
Beispiel Holzart Elsbeere (umgangssprachlich schweizer Birnbaum)

6. Viertel auf Blume schälen

Der Block wird geviertelt oder gedrittelt und von innen heraus geschält. So werden breitere Furniere mit hohem Anteil an blumiger Zeichnung erzielt.

Beispiel Holzart Lärche
Beispiel Holzart Lärche

7. Riftschälen

Es können Stammsegmente in die Maschine eingespannt werden. Die Herstellung von Furnieren mit streifiger Zeichnung erfolgt vorzugsweise nach dieser Technik.

Beispiel Holzart Brauneiche
Beispiel Holzart Brauneiche

CITES

Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora

(Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen
... auch Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) genannt.)

Bestimmte Holzarten unterliegen dem internationalen Abkommen CITES. Es regelt den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen sowie den auch Ihnen produzierten Erzeugnissen. Dazu wurden bestimmte Holzarten einem Annex (gemeint Anlage, Anhang) zugeordnet.

  • Annex I = bedrohte Art mit Handelsverbot belegt
  • Annex II = schutzbedürfte Art (selten oder vom Aussterben bedroht) mit Ausführ- und Handelsrestriktion
  • Annex III = länderspezifische Bedingungen

Sollte eine gewählte Holzart einem Annex zugeordnet sein ist eine Abstimmung mit uns notwendig. Der Einzelfall ist zu prüfen, gegebenenfalls dürfen bereits vorhandene Lagerbestände noch verarbeitet werden.

Holzartencode nach DIN EN 13556

Seit 2003 werden in der EU die Holzarten nach einem Vierlettercode der DIN EN 13556 gebildet und in deutscher, englischer und französischer Sprache festgelegt. Dabei ist der international einheitliche botanische Gattungsname (1.+ 2. Buchstabe) und der botanische Name der Holzart (3. + 4. Buchstabe) die Basis. Damit sind nun EU-weite Ausschreibungen eindeutig und der Handel mit Rundholz, Schnittholz und Furnieren einfacher geworden.

Beispiel für Buche gedämpft (Handelsname Rotbuche) Fagus sylvatica :
ALT DIN 4076-1     = BU (abgeleitet aus Buche)
NEU DIN EN 13556 = FASY (abgeleitet aus Fagus sylvatica).

5 Resistenzklassen nach DIN EN 350-2

... früher auch Dauerhaftigkeitsklassen genannt:

  • 1 sehr widerstandsfähig, mittlere Standdauer 13 Jahre
  • 2  widerstandsfähig, mittlere Standdauer 8-13 Jahre
  • 3  mäßig widerstandsfähig, mittlere Standdauer 5-8 Jahre
  • 4  wenig widerstandsfähig, mittlere Standdauer 3-5 Jahre
  • 5  nicht widerstandsfähig, mittlere Standdauer weniger als 3 Jahre

... damit wird ausgedückt wie lange das Kernholz ohne Holzschutzmaßnahmen seinen Gebrauchswert bei einer Außenanwendung mit Witterungskontakt beibehält. Es handelt sich hierbei lediglich um Richtwerte welche die Holzarten untereinander vergleichbar machen sollen.







REINÆRDT Türen GmbH

Koppelweg 3
D-26683 Saterland

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